Gesundheitsregion Saar e. V. feiert 10-jähriges Bestehen

 

Zehn Jahre nach ihrer Gründung kann die Gesundheitsregion Saar e.V. eine hervorragende Bilanz ihrer Tätigkeiten präsentieren: Seit seiner Gründung im Juni 2006 hat der Verein dutzende Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen zu hoch aktuellen Themen rund um das Gesundheitswesen organisiert, die durchweg sehr gut besucht waren. Das lag an den stets brandaktuellen und brisanten Themen und an den oft hochkarätigen und bundesweit anerkannten Experten. Über die Jahre kamen mehrere tausend Teilnehmer zu den Vorträgen und Empfängen.

 

Die Macher           

Initiator, Ideengeber, "Treiber" und von Beginn an Vorsitzender der Gesundheitsregion Saar ist Werner Schreiber. Der ehemalige Minister und langjährige Bundestagsabgeordnete hatte den Verein mit Gleichgesinnten aus der Taufe gehoben, weil er schon früh das große Potenzial erkannte, das saarländische Kliniken, Hochschulen und Forschungsinstitutionen sowie Medizintechnik- und Pharma-Unternehmen haben. Von Anfang an stand die Vernetzung all dieser Experten im Vordergrund, die im Gesundheitswesen eine wichtige Rolle spielen.

Dies spiegelt sich denn auch in der Mitgliederliste wider, wo neben Krankenhausträgern, dem Universitätsklinikum Homburg, den Wohlfahrts- und Rettungsverbänden, privaten Betreibern von Senioreneinrichtungen, Ärzten und Apothekern, auch die Vertreter der Gesundheitskassen und Selbsthilfegruppen regelmäßig zusammen kommen, um Lösungen für die vielen Problemfelder zu finden. Wichtige Partner dabei sind auch die Vertreter der Ministerien auf Bundes- und Landesebene - parteiübergreifend - sowie die zahlreichen Vertreter saarländischer Unternehmen. Aktuell sind 115 Institutionen, Verbände, Firmen und Einzelpersönlichkeiten Mitglieder der Gesundheitsregion Saar e.V. Teamarbeit ist gefragt, ein Führungsteam entwickelt Programme und Inhalte.

 

Die Themen

Das Spektrum der behandelten Themen ist äußerst vielfältig: Viele Vorträge haben die Optimierung und gesellschaftspolitische Fragen des Gesundheitswesens zum Inhalt, viele andere fokussieren einzelne Krankheitsbilder und krankheitsbedingte Probleme. Die Bandbreite reicht von "Zukunftsperspektiven im Gesundheitswesen", "Wichtigen Weichenstellungen bei der Prävention von Schlaganfällen", "DNA-Diagnostik zur Therapieoptimierung", "Situation und Zukunftsperspektiven der Krankenhäuser“, "Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen", "Organspenden retten Leben", "Perspektiven in der Versorgung Demenzkranker", "Perspektiven des Universitätsklinikums des Saarlandes", "Gesundheitswirtschaft als Zukunftschance für das Saarland", "Pflege und Therapie ohne Vorurteile", sowie "neue Aspekte aus der Medizin, Sportwissenschaft und Physiotherapie für eine erfolgreiche Rehabilitation".

Weitere Schwerpunkte befassten sich mit der Rolle des Arztes für Ältere - Motto "Mehr Beratung statt Medikamente", "Stationärer Pflegemarkt im Wandel", "Medizinische Kooperationsstrukturen und ihre Auswirkungen in der Praxis", "Innovative IT-Lösungen für Krankenhäuser und REHA Einrichtungen", "Ethik in der Pflege zu Hause und im Krankenhaus", oder man ging der Frage nach, ob Apotheken als Kostentreiber im Gesundheitswesen fungieren.

Viel Zuspruch fanden auch die Vorträge "Zukunftsbranche Gesundheitswirtschaft - Im Spannungsfeld von Markt und Verantwortung", "Das moderne Krankenhaus", "Gesundheitswirtschaft - ein Jobmotor?", "Stationäre Versorgungsstruktur im Saarland", "Krankenhaus der Zukunft".

Eine herausragende, über mehrere Wochen andauernde Aktion war die Kampagne "Medikamente richtig nehmen ist wichtig".

 

Die Experten

Unter den zahlreichen Vortragsrednern finden sich - neben saarländischen Politikern, Professoren, Unternehmern auch bundesweit bekannte Persönlichkeiten wie zum Beispiel der Bundesminister a.D. Prof. Dr. Klaus Töpfer, Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe, Bundesjustizminister Heiko Maas, Prof. Dr. Andreas Beivers von der Hochschule Fresenius in München oder auch der Mediziner und Publizist Professor Dr. Dietrich Grönemeyer. Prof. Josef Hecken, Vorsitzender des Gemeinsamen Bundesausschusses, Frau Dr. Doris Pfeiffer, Vorsitzende des GKV-Spitzenverbandes, Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer, Ministerin Anke Rehlinger, Ministerin Monika Bachmann.

 

Die Ziele und Aufgaben

Mit all diesen Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen, Empfängen und Hintergrundgesprächen mit wichtigen Gesundheitspolitikern in Land und Bund fördert und gestaltet die Gesundheitsregion Saar e.V. den Standort Saarland als Zentrum der Gesundheitsversorgung, der Gesundheitswissenschaft und des Gesundheits-wesens insgesamt. Der Verein fördert damit auch die Entwicklung der Strukturen in der saarländischen Gesundheitslandschaft durch Zusammenführung der Interessen aus Wissenschaft und Forschung, aus Wirtschaft, Medizin und Pflege.

Eines der Hauptanliegen der Gesundheitsregion Saar e.V. ist es, für Patienten und ihren Angehörigen das Angebot medizinischer, präventiver und rehabilitativer Leistungen im Saarland transparenter zu machen und sich dafür einzusetzen, das Profil des Saarlandes als Zentrum für exzellente Versorgung, innovative Forschung und medizinische Entwicklung weiter zu schärfen.

 

Die Gesundheitsregion Saar in Berlin

Höhepunkt eines jeden Jahres ist der traditionelle Empfang in der Saarländischen Landesvertretung in Berlin anlässlich des Hauptstadtkongresses „Medizin und Gesundheit“. Bei diesem Event, bieten sich regelmäßig zahlreiche Gelegenheiten zum Networking. Als Gastredner traten hochrangige Experten aus Politik und der Gesundheitswirtschaft und des Sozial- und Gesundheitswesens auf. Bemerkenswert: Seit einigen Jahren wird im Rahmen des Berliner Empfanges der Deutsche Apothekenpreis verliehen.

 

Die Vision

Die Gesundheitsregion Saar e.V. sieht noch viel Potential für Weiterentwicklung. Schließlich ist der Dienstleistungssektor Gesundheit und Soziales perspektivisch ein Wachstumsbereich. Im Mittelpunkt, so das Credo der Initiative, steht jedoch immer der Mensch.

 

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